Die Zeiten, in denen man jemand kannte, dessen Neffe einem die Website machte, sind mittlerweile fast vorbei. Zwar gibt es jede Menge Baukastensysteme oder fertige templates für Internetseiten (und für eine gewisse Zielgruppe könnte das tatsächlich auch das richtige Produkt darstellen!), aber eine eigene Seite mit einem guten Layout, das sich den Firmen-Ideen und bestehenden grafischen Utensilien anpasst, bekommt man eben nicht von der Stange.

Auch im Hinblick auf eine Suchmaschinen-Optimierung gibt es mittlerweile bei der Gestaltung einiges zu beachten.

Was ist gutes Design im Bereich des Internet?

Reicht es da aus, wenn mir Photoshop-Philipp ein paar bunte blinkende Grafiken macht und daraus was zusammenbastelt? Wohl nicht.
Was im Bereich eines Print-Magazins evtl. noch wohlwollend als „kreativ“ angesehen werden kann, ist im Web-Bereich meist nicht sehr zielführend. Muss ich im Print-Bereich linear eine Seite nach der anderen umblättern, so habe ich bei einer Internetseite x Möglichkeiten entweder hier, da oder dort zu klicken.

Trotzdem sollte die Seite natürlich nicht für die Suchmaschine gestaltet werden sondern für Ihre realen Besucher. Daher sind die ein oder anderen „optischen Feinheiten“ oder kleine, minimal eingesetzte Effekte durchaus sinnvoll. Auswahlmöglichkeiten, die im Normal-Status grau erscheinen – und bei einem Darübergleiten mit der Maus farbig aufleuchten, sind z.B. einfache und hilfreiche Stilmittel um einer Seite den statischen „touch“ zu nehmen.
Sie sind nicht bloße Spielerei sondern haben für den Besucher einen tatsächlichen Mehrwert, der die Benutzung der Seite klarer macht.

Wenig hilfreiche Stilmittel sind z.B. die in den 2013-er Jahren boomenden Parallax-Effekte: Sie scrollen auf einer Seite nach unten und dabei bewegen sich Fotos, Texte und andere Elemente in die entgegengesetzte Richtung oder in einer anderen Geschwindigkeit als der Rest des Inhaltes. Zugegeben: Bei so einer Seite hat man dann vor 2 Jahren noch „WOW“ gedacht – und war fasziniert. Aber der eigentliche Zweck der Seite war komplett verfehlt. Schon eine Woche später wusste man sicherlich nichts mehr über den INHALT dieser Seite – lediglich der Effekt ist in Erinnerung geblieben.

Sprich – wenn ihre Seite keinen sinnvollen Inhalt besitzt – fahren Sie mit diesen Effekten sehr gut. (Es macht auch Spaß so etwas zu programmieren – wir machen das im Zweifel für Sie!).
Wenn Sie aber den Fokus Ihrer Besucher auf Ihre Inhalte richten möchten, sollten Sie solche Spielereien tunlichst vermeiden.

Ebenso sind die in den 2014-ern weit verbreiteten One-Pager (also Internetseiten, die unsagbar lange herunterscrollen und versuchen alle Inhalte auf einer Seite darzustellen), aus funktioneller Sicht nicht immer eine gute Wahl.

Ein schon übermäßig benutzter Satz aus der Gestaltung besagt: „form follows function“.
Auf Deutsch bedeutet es in etwa, dass die Gestaltung die Funktion untermauern sollte.

Bei vielen One-Pagern wird die Funktion kaum erkannt, es dominieren die Effekte und die Gestaltung.

Unsere Empfehlung lautet also: Immer möglichst gelassen arbeiten und NICHT die neuesten Entwicklungen ohne Nachzudenken übernehmen. Das Problem mit Modeerscheinungen ist, dass diese schon nach sehr kurzer Laufzeit nicht mehr "hip" sind und Ihre Seiten dann (obwohl nur kurze Zeit online) schon wieder überarbeitet werden sollten. (siehe oben)

Wir erstellen für Sie von Grund auf eigene Layouts für die neue Website und achten dabei auf alle Regeln und Gesetze der Gestaltung. Wir achten auf hohe Kontraste und eine gute Leserlichkeit und bieten Ihren Besuchern so ein nachhaltig positives Erlebnis mit Ihren Inhalten.

Zudem können Sie bei uns sicher sein, dass Ihre Website-Optik nicht in gleicher Form bei 20 anderen Firmen mit gleichem template ebenfalls zum Einsatz kommt.